In kleinen Schritten zur Normalität


Seit kurzen normalisiert sich, jedoch nur in ganz kleinen Schritten,auch bei den Feuerwehren die Lage nach dem Corona Lockdown wieder, auch wenn wir von der Normalität wie vor dem Lockdownd noch Kilometerweit entfernt sind. Nach wie vor müssen wir sehr strenge Sicherheitsvorgaben einhalten, damit nicht doch noch eine gesamte Einsatzabteilung unter Quarantäne gestellt und vom Einsatzdienst abgemeldet werden muss, was gerade hier auf dem flachen Land das absolute "worst case" Szenario wäre. Dies gilt in besonderen Maße für die Einheiten, wo fachliche Aufgaben zentral gelagert sind, oder stadtteilübergreifend benötigt werden. Beispiele dafür sind: Hydraulisches Rettungsgerät, Drehleiter, Gefahrgutausrüstung, Höhensicherungsatz etc. Hier könnte es bei einem Ausfall einer dieser Einheiten, zu Hilfsfristüberschreitungen kommen, was mit allen Mitteln verhindert werden muss. So rücken seit März 2020, unsere Einsatzfahrzeuge nur noch mit reduzierter Mannschaft (je 1:5 Einsatzkräfte pro Fahrzeug) aus, wobei auf der Alarmfahrt für alle ( Ausnahme Atemschutzgeräteträger beim Ausrüsten mit Pressluftatmern ) Maskenpflicht zwingend vorgeschrieben ist. Auch am Einsatzort gelten strenge Sicherheitsmaßnahmen die von den einzelnen Einsatzkräften einzuhalten sind, um einen größtmöglichen Infektionsschutz zu gewährleisten. Auf jedem Homberger Einsatzfahrzeuge befindet sich ein Hygienesatz für den Ersteinsatz, wie z.B. Schutzmasken, Einmalschutzhandschuhe, Einmalschutzanzug, Desinfektions-mittel etc., wobei bei jedem Einsatz zusätzlich noch der Homberger Einsatzleitwagen (ELW) mit alarmiert wird, da auf diesem Fahrzeug zusätzliche Schutzausrüstung verlastet ist. Übungen sind seit kurzem ebenfalls wieder möglich, aber auch hier gelten sehr strenge Infektionsschutzmaßnahmen. So dürfen derzeit nur praktische Übungen maximal in Staffelstärke (1:5 Personen) abgehalten werden, wobei diese auf das absolut Notwendige zu beschränken sind. Theoretische Schulungen sollen derzeit nicht im Schulungs-raum, sondern nur im Freien oder in der Fahrzeughalle durchgeführt werden, wo dann auch der Mindestabstand von 1,5 Meter zueinander eingehalten werden kann. Alarmübungen, Brandschutzerziehung, Tage der offenen Tür oder gemütliches Beisammensitzen nach Übungen, Jahreshauptversammlungen etc. sind derzeit ebenfalls noch nicht gestattet. Wir hoffen baldmöglichst wieder zu einem normalen Einsatzdienst und einem geregelten Übungsablauf zurückkehren zu können, auch wenn es derzeit leider nicht danach aussieht. Bis dahin gilt das Motto: " Soviel Personal wie nötig, so wenig wie möglich"

# Bleiben Sie gesund ! # Foto: Symbolbild als Corona noch kein Thema war

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